Lexikon: EEG bis Hypoxie

E 

Einsatzabschnitt (EA) bezeichnet einen Abschnitt eines Einsatzes (bsp. EA Rettungsdienst, EA Brandbekämpfung, EA Versorgung, EA Umweltschutz). Diese dienen zur besseren Koordinierung, sodass auch bei Großschadenslagen eine klare Struktur zu erkennen ist und der Einsatz so in keinem Chaos endet.

Jeder Einsatzabschnitt besteht aus einem Einsatz-Abschnittsleiter (EAL oder AL), der in dem jeweiligen Abschnitt das Kommando hat und diesen leitet und weiteren Einsatzkräften, was stark auf die Art des Einsatzabschnittes abhängig ist.

Über dem Abschnittsleiter steht theoretisch gesehen die Einsatzleitung.

 

Einsatzleitstelle (ELS)...

 

Einsatzleitung (EL) bezeichnet die Gruppe von Personen, die einen Einsatz leiten. Je größer der Eisatz ist, desto größer wird die Gruppe.

Treffen mehrere Organisationen bei einem größeren Einsatz zusammen, so setzt sich die Einsatzleitung aus den "Führern"/Leitern jeder Organisation vorort und ggf. speziell ausgebildetet Kräften (bsp. Kommunikationsgruppe (Fw) zusammen. Dazu zählen bspw. der Einsatzleiter (Fw), der Zugführer (Fw), die Gruppenführer (Fw), Kommunikationsgruppe (Fw), LNA (RD), OrgL (RD).

 

  ->Einsatzleiter (EL) ist diejenige Person, die einem Einsatz zumindest für eine Organisation leitet.

Bei Einsätzen, bei denen der Rettungsdienst mit einem größeren Aufgebotder Rettungsdienst einen eigenen Einsatzleiter, wo hingegen bei Einsätzen mit weniger Verletzten/Erkrankten sich der Rettungsdienst meist dem EInsatzleiter der Feuerwehr unterordnet.w

 

   ->Einsatzleitfahrzeug (ELF/ELW): jenes Fahrzeug der Einsatzleitung. Dazu zählen u.a. Kommando- und Einsatzleitwagen.

->Einsatzleitwagen (ELW):

 

Einsatzstelle (EST)...


Elektroenzephalographie (EEG):

->Elektroenzephalogramm (EEG):

 

Elektrokardiogramm (EKG):


Elektromyographie (EMG): Messen der Muskel-Aktivität und Feststellen, ob eine Krankheit nervliche und/oder muskuläre Ursachen hat (Neurologie)

 

ElektroNeuroGraphie (ENG): Feststellen der Nervengeschwindigkeit u.ä. eines peripheren Nervs (Nerv außerhalb des Gehirns und des Rückenmarkes) (Neurologie)

 

Embolie: "hineinwerfen" oder "Gefäßpfropf" - teilweise oder vollständige Verstopfung eines Blutgefäßes durch mitgeschwemmte Substanzen (bsp. Blutgerinsel, Fetttropfen)

 

Epilepsie, auch Krampfanfall gennannt, bezeichnet eine Störung des Nervensystems. Dabei krampft meist der gesamte und erzeugt so ungeahnte Kräfte.

 

European Healtch Insurance Card (EHIC)

 

Exitus (Ex): "Ausgang" (lat.) = Tod / tot 


F ernmeldedienst (FMD) ...

 

Feuerwehr (FW) ...

 

Feuerwehr-Anhänger (FwA) ...

 

Flutlichtmast (FLM) siehe Lichtmast

Freiwillige Feuerwehr (FF) ...

 

Funkmeldeempfänger (FME) "Pieper", "Piepser", "Melder"

 

Funkmeldesystem (FMS)...

 

Funkgerät (FuG)...

 

Funkstreifenwagen (FuSTW)... siehe Streifenwagen

 

Fraktur: Bruch (z.B. Rippenfraktur = Rippenbruch; )

-> offene Fraktur: Fraktur/Bruch, bei der der Knochen bzw. Knochenstücke zu erkennen sind


Gerätewagen (GW): Gerätewagen; Fahrzeug zum Transport von speziellen Geräten - verschiedene Arten/Sorten von GW:

-> Gerätewagen-Betreuung (GW-Bet): spezielles Fahrzeug mit Material zur Betreuung inkl. Verpflegung und weiterer Versorgung - Beladung: Zelt für Aufenthalt & ggf. Übernachtung (teilw. mit Heizung), Tische & Bänke, kleine "Küche", (teilw. Feldbetten)

-> Gerätewagen-Sanitätsdienst (GW-SanD): spezielles Fahrzeug mit Material zum Behandeln von Verletzungen und ähnlichem bei mehreren Personen gleichzeitig - Beladung: Zelt mit Heizung, diverse Tragen, mehrere Notfall-/Sanitätsrucksäcke, Stromaggregator, Defibrillator, Absicherungsmaterial (Faltleitkegel), Tische & Bänke

 

GehirnerschütterungGehirnprellung und Gehirnquetschung:

siehe Schädel-Hirn-Trauma (SHT) 

 

Glascow-Coma-Scale (GCS) -auch Glasgow-Koma-Skala- bezeichnet eine Skala zur Abschätzung einer Bewusstseinsstörung (Bewusstseinseintrübung). Diese Skala hat drei Rubriken (Augenöffnung, Kommunikation und motorische (Bewegungs-)Reaktionen), für die jeweils Punkte vergeben werden, wie in der Tabelle zu sehen:

Punkte

 Augen

öffnen

 verbale Kommunikatrion  motorische Reaktion
1 Pkt.
keine Reaktion
  keine verbale Reaktion

 keine Reaktion

(auf Schmerzreiz)

2 Pkt.
auf Schmerzreiz   unverständliche Laute

 Strecksynergismen

(auf Schmerzreiz)

3 Pkt.
 auf Aufforderung
unzusammenhängende Worte

 Beugesynergismen (abnormale Beugung)

(auf Schmerzreiz)

4 Pkt.
spontan konversationsfähig & desorientiert  ungezielte Schmerzabwehr

5 Pkt.

--- konversationsfähig & orientiert  gezielte Schmerzabwehr
6 Pkt.
--- ---  befolgt Aufforderungen

 

Die maximale Punktzahl liegt demnach bei 15 Punkten (bei vollem Bewusstsein) und die geringste bei 3 Punkten (beim tiefen Koma).

-> Pädriale Glascow-Coma-Scale (PGCS) ist die Glascow-Coma-Scale speziell für Kinder.

<Quelle: Wikipedia>

 

 

Großraum-Krankenwagen (G-KTW) Niederflurbus (bsp. Mercedes-Benz Citaro) mit mehreren Tragen. Das Material entsprich tdem eines Krankenwagens.

 

Großraum-Rettungswagen (G-RTW) Niederflurbus (bsp. Mercedes-Benz Citaro) mit Tragen statt Sitzplätzen zum Transport von mehreren Verletzten. Das Material entspricht etwa dem eines Rettungswagens.

... ... ...
in Arbeit ...


H5N1: sog. Vogel-Grippe-Virus

 

Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) ...

 

Halswirbelsäule (HWS) ...

 

Hämatotorax (F) Ansammlung von Blut im Pleuraspalt

 

Herzfrequenz (HF): Puls; Herzschläge pro Minute

 

Herzinsuffienz (HI) ...

 

Herzkreislauf (HK) ...

 

Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) ...

 

Herzrhythmusstörungen (HRS) ...

 

Herzschrittmacher (HSM) ...

 

 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) ... Fahrzeug der Feuerwehr, welches sowohl über Lösch-  als auch Rettungsmaterial für Technische Hilfe verfügt.

Zum Material zählen unter anderem die sog. Schere & Spreizer* zum Befreien einer eingeklemmten Person aus einem Fahrzeug, Notfallrucksack mit Rettungsmaterial als auch einem Schnellangriff* (Wasserschlauch) und Feuerlöschern.

 

Hilflose Person (HP/HiLoP) ...

 

Hilfsorganisation (HiOrg) ...

 

Human Immundefiency Virus (HIV/HI-Virus) ...AIDS-Erreger

 

Hyperglykämie: "übersüßes Blut" - Überzuckerung - erhöter

Blutzuckerspiegel über 300mg/dl; Gegenteil: Hypoglykämie

 

Hyperthermie: erhöhte Körpertemperatur (Fieber)

 

Hypertonie: erhöhter Blutdruck über 140/90

 

Hyperventilation (HV) ...

 

Hypoglykämie: Unterzuckerung - erniedrigter Blutzuckerspiegel unter 60mg/dl; Gegenteil: Hyperglykämie

 

Hypothermie: Unterkühlung - erniedrigte Körpertemperatur

 

Hypotonie: erniedrigter Blutdruck unter 100/60